Richtwerte, Stand
Eine PV-Anlage mit 15 kWp kostet nach unserer Schätzung ca. 16.000 bis 21.000 €, inklusive Montage, Gerüst und Anmeldung, ohne Speicher und bei 0 % Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026). Je kWp sind das etwa 1.050 bis 1.400 Euro – der niedrigste Wert der vier Größen auf dieser Website, weil sich die festen Kosten auf mehr Module verteilen.
Vergleichswerte: Die Verbraucherzentrale NRW ermittelte für Angebote mit mehr als 14 bis 16 kWp einen Mittelwert von 1.220 Euro je kWp; die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen rechnet in einem Beispiel mit 1.100 Euro je kWp für 15 kWp. Liegt Ihr Angebot deutlich über 1.400 Euro je kWp, fragen Sie nach, was es enthält, das andere Angebote nicht enthalten.
Bei der Einspeisevergütung zählt ab 10 kWp ein Mischsatz: Für den Leistungsanteil bis 10 kWp gibt es 7,70 Cent je kWh, für den Anteil darüber 6,66 Cent (Inbetriebnahme bis 31. Dezember 2026, Stand: Oktober 2026). Bei 15 kWp ergibt das rechnerisch 7,35 Cent je eingespeister Kilowattstunde. Wirtschaftlich zählt bei einer großen Anlage deshalb besonders der Eigenverbrauch, etwa durch eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto.
Ein Süddach erzeugt mit 15 kWp rechnerisch etwa 13.500 bis 16.500 kWh im Jahr. Dafür braucht es viel freie Dachfläche ohne Schatten; ein Angebot sollte einen Belegungsplan enthalten, der zeigt, wo die Module liegen. Für den Messstellenbetrieb gelten bei mehr als 7 bis 15 kWp dieselben Obergrenzen wie bei 10 kWp: höchstens 50 Euro brutto im Jahr für das intelligente Messsystem und höchstens 50 Euro für die Steuerungseinrichtung.
Steuerlich bleibt auch diese Größe übersichtlich: Einnahmen aus Anlagen bis 30 kWp je Wohneinheit auf, an oder in Gebäuden sind von der Einkommensteuer befreit (§ 3 Nr. 72 EStG), und der Nullsteuersatz gilt bis 30 kWp. Wie das in Ihrem Fall aussieht, klären Sie mit dem Finanzamt oder einer Steuerberatung. Für den Angebotsvergleich zählt: gleiche Leistung, gleicher Umfang, Preis je kWp.

Ausgangswert inklusive Montage, Gerüst und Anmeldung, 0 % MwSt. (Stand: Oktober 2026). Die Ortsseiten passen ihn an Bundesland und Bebauung an.
| Anlagengröße | bundesweit |
|---|---|
| PV-Anlage 10 kWp | 12.000–16.000 € |
| PV-Anlage 5 kWp | 7.500–10.500 € |
| PV-Anlage 10 kWp mit Speicher | 16.000–22.000 € |
| PV-Anlage 15 kWp | 16.000–21.000 € |

Das Band dieser Größe ist hervorgehoben. Die anderen zeigen, wie stark der Preis je kWp von der Anlagengröße abhängt.
Batteriespeicher in Euro je kWh Speicherkapazität, inklusive Einbau
Ihr Angebot einordnen
Zahlen aus dem Angebot eintragen – die Auswertung erscheint sofort.
Tragen Sie Gesamtpreis und Leistung ein.
Prüfliste: Steht das in Ihrem Angebot?
Fehlt ein Punkt, ist das kein Grund zur Absage: Fragen Sie nach und lassen Sie ihn schriftlich ergänzen. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale prüft und vergleicht auf Wunsch unabhängig bis zu drei Angebote.
Vergleichsangebote anfordernMit der Größe sinkt der Preis je kWp weiter: Für mehr als 14 bis 16 kWp ermittelte die Verbraucherzentrale im Mittel 1.220 €.
Preisbänder: berechnete Richtwerte (Stand: Oktober 2026), vor allem nach der Auswertung von 71 PV- und 70 Speicherangeboten durch die Verbraucherzentrale NRW (Januar 2025 bis August 2026) sowie Angaben von Finanztip. Deren Mittelwerte beschreiben geprüfte Angebote, keine aktuellen Marktpreise. Zwischen 5, 8, 10 und 15 kWp rechnen wir linear.
Dachform, Ausrichtung, Verbrauch, Speicherwunsch: Alle Betriebe bekommen dieselben Angaben. Das macht ihre Angebote später vergleichbar.
Ein Bestätigungslink kommt per E-Mail. Erst nach Ihrem Klick erhalten höchstens drei Solarfachbetriebe aus der Region die Anfrage.
Nach der Besichtigung folgen schriftliche Angebote. Preis je kWp ausrechnen, Prüfliste abhaken, nachfragen, wo Posten fehlen – dann entscheiden.
Nach unserer Schätzung ca. 16.000 bis 21.000 € ohne Speicher, inklusive Montage, Gerüst und Anmeldung, bei 0 % Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026). Das sind etwa 1.050 bis 1.400 Euro je kWp.
Gerüst, Anfahrt, Anmeldung und ein Teil der Elektrik kosten bei einer großen Anlage kaum mehr als bei einer kleinen. Die Verbraucherzentrale NRW kam bei Anlagen mit mehr als 14 bis 16 kWp auf einen Mittelwert von 1.220 Euro je kWp, bei 4 bis 6 kWp auf 2.090 Euro.
Ein Mischsatz: 7,70 Cent je kWh für den Anteil bis 10 kWp und 6,66 Cent für den Anteil darüber, rechnerisch 7,35 Cent bei 15 kWp (Inbetriebnahme bis 31. Dezember 2026, Stand: Oktober 2026). Dieser Satz bleibt ab der Inbetriebnahme 20 Jahre lang gleich, bis zum 31. Dezember des zwanzigsten Jahres.
Rechnerisch etwa 13.500 bis 16.500 kWh im Jahr auf einem Süddach. Den berechneten Ertrag je kWp für Ihren Ort zeigt die jeweilige Ortsseite; Ost- oder Westdächer liefern rund 20 Prozent weniger.
Ja, ab mehr als 7 kWp ist es Pflicht und wird vom Messstellenbetreiber eingebaut. Bis 15 kWp dürfen dafür höchstens 50 Euro brutto im Jahr berechnet werden, für die Steuerungseinrichtung höchstens weitere 50 Euro (Stand: Oktober 2026).
Einnahmen aus Anlagen bis 30 kWp je Wohneinheit auf, an oder in Gebäuden sind von der Einkommensteuer befreit (§ 3 Nr. 72 EStG), und es fällt keine Mehrwertsteuer an. Einzelheiten klären Sie mit dem Finanzamt oder einer Steuerberatung.
Ohne Kosten anfragen, Angebote von höchstens drei Solarfachbetrieben erhalten, mit dem Angebots-Check prüfen.
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